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Eine Reihe von Orientalisten allerdings, die die mittelalterliche Vorstellung von Homosexualität ...
allerdings
Daß es überhaupt eine mittelalterliche Vorstellung von Homosexualität gab, müßte gezeigt werden. Daß die Autorin weiter oben von gleichgeschlechtlichen Sexualpraktiken schrieb, scheint Zufall gewesen sein, nicht Methode.
... als immanenten Bestandteil des Islam und des Arabertums ...
typisches Wischi-Waschi – Bisher war vom Islam als Religion die Rede. Da es der Reihe von Orientalisten aber gar nicht um Religion geht, sondern um die Volks-Ehre der Araber, muß S.S. Nebelbomben werfen, so tun, als gehe es doch um Islam.
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... nicht länger gelten lassen wollten, bemühten sich um den Nachweis, homosexuelle Praktiken seien ursprünglich dem Geiste des arabischen Volkes fremd gewesen.
Da muß man schon vier Sätze vorspringen, um es vom Kopf auf die Füße zu stellen: Die Orientalisten argumentieren nämlich weniger als daß sie referieren.
[In der Note dazu:] Vgl. hingegen folgende freimütigen* Ausführungen eines populärwissenschaftlichen Werkes zu gleichgeschlechtlichen* Beziehungen* im vorislamischen Arabien: die Männer dienten einander in geschlechtlicher Vereinigung ...
S.S. hat freimütig vorgebrachten – frei erfunden trifft es wohl besser
wieder nur mann-männlich
wieder nur Sex, nicht Beziehung
Hat alles nichts mit dem Thema zu tun.
Zur Erklärung der späteren Verbreitung des Phänomens stellen diese Orientalisten (a) auf den Einfluß* persischer Sitten ab ...
S.S. hat kulturellen Einfluß
Sie argumentieren (b): Homosexualität resultiere aus heterosexueller Übersättigung, sei somit Ausdruck von Dekadenz und Degeneration.
Umgekehrt wurde auch angeführt, die strikte Geschlechtertrennung sei verantwortlich für die weite Verbreitung homosexueller Praktiken im islamischen Raum.
Diese Erklärungsansätze, die im übrigen bereits von einzelnen* islamischen mittelalterlichen Autoren geäußert worden waren, ...
man beachte die sprachl. Trick: einige Orientalisten sind Eine Reihe von O.; einige Orientalen sind einzelne.
... finden sich auch noch in der gegenwärtigen Forschung.
Burton (1821–1890) war übrigens* der erste Orientwissenschaftler*, der einen ausführlichen Versuch der Deutung der orientalischen Knabenliebe unternahm.
S.S. hat abendländische Orientwissenschaftler
Er formulierte die klimatheoretische These eines von ihm als „Sotadische Zone" bezeichneten geographischen Streifens, der Nordafrika und Südeuropa, den Nahen Osten bis einschließlich Kaschmir, China, Japan und Zentralasien umfasse.
Die Zone umfaßt auch ganz Amerika. S.S. lügt, damit das Lächerliche dieses Orientwissenschaftlers nicht so offensichtlich wird – schließlich kann niemand behaupten, daß Alaska und Amazonien, die Anden und Feuerland ähnliche Klimata haben.
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Innerhalb dieser Zone sei* „das Laster" populär und endemisch* und gelte höchstens als eine vereinzelte* Sünde,
S.S. hat sei, so Burton – daß der Konjunktiv die indirekte Rede genügend anzeigt, ist ihr wohl nicht klar, oder schreibt sie für die Bild-Zeitung?
endemisch oder vereinzelt?
... während das Laster nördlich und südlich hiervon nur sporadisch und unter Mißbilligung der Mehrheit vorkomme. Diese sei im übrigen in der Regel physisch unfähig, diese Operation* zu vollziehen und betrachte sie mit dem lebhaftesten Widerwillen.
Welche Operation?
Das Orientklischee* von der toleranten* Haltung des Islam gegenüber gleichgeschlechtlichen Sexualpraktiken und deren weiter Verbreitung in diesem* Raum zog an.*
S.S. hat stereotype Klischee von der vermeintlich ...
S.S. hat übte auf Homosexuelle eine besondere Faszination und Anziehungskraft aus. – der Zone oder dem islam. Raum?
Erschienen dem heterosexuellen abendländischen Betrachter die Muslime mit ihren vermeintlich* ungezügelten und perversen Gelüsten als gefährlich, abstoßend und unmoralisch, ...
... so lag für den homosexuellen Abendländer gerade darin ihr ganz besonderer Reiz.
Homosexuelle suchten in der antiken Knabenliebe oder* in dem biblischen Vorbild der poetischen Liebe von David und Jonathan
Was ist poetische Liebe? – und wäre richtiger
... moralische Rechtfertigung und ästhetische Vorbilder für die eigene Lebensweise.
Und hier zu den begeisterten Homosexuellen
oder ganz an den Anfang
oder
zum 4. Teil: bösen Orientalisten und der morgenl. Wirklichkeit
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