K h a l e d   e l - R o u a y h e b

ʾ ʿ āĀ īĪ ūŪ ōŌ ēĒ ə ıİ
ṣṢ šŠ şŞ ṭṬ ṯṮ ḍḌ ḏḎ
Ẓẓ ġĠ ḥḤ ḫ Ḫ ǧ Ǧ
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Wer (schlecht belegte) Thesen in die Welt setzt, macht mehr her, als der, der sie mühsam unter die Lupe nimmt. So wurde Reinhardt Schulze mit seiner "arabischen Aufklärung vor Napoleon" berühmt und Khaled al-Rouayheb wird mit seinem Artikel in Welt des Islams 45,1 keine Furore machen – ja "Was there a Revival of Logical Studies in 18th century Egypt?" wird kaum beachtet werden. (Seine Antwort ist nein.)
Doch trotz dieses Lobes ist es ein schlechter Artikel, weil Wild seiner Aufgabe nicht nachkommt. Weil von grundlegender Bedeutung, habe ich die Regeln der guten Umschrift aufgeschrieben. Leider verstößt dieser Artikel gegen die vier letzten Regeln:
Wir finden auf den paar Seiten:
fī al-dīn; fī al-qawāʿid (also reine stumpfsinnige Transliteration)
fī l-istiʿārāt; fī l-manṭiq; fī l-farq (Weglassung des geschriebenen, ungesprochen alifs, ohne die daraus folgende Kürzung des ī)
fī l-tarājim (dito plus Nicht-Assimilation)
fi sharḥ; fi aʿyān (falsche Kürzung des fī)

li'l-Sanūsī
bi-l-manṭiq; bi-l-kutubkhāna; bi-l-banān (mal -, mal ' fü die gleiche Sache')
bi-al-qaṣr (und als dritte Variante)
wa-l-faṣl
wa al-manṭiq

Ich verstehe auch nicht, wie Lektoren so etwas durchgehen lassen:
the Ottoman period [in Egypt] (1516-1918)
Das ist rücksichtslose Verdummung: Ägypten wurde erst 1517 osmanisch und spätestens 1914 britisch.
Komisch ist es auch heute, d.h. im Jahr 1426 der muslimischen Ära, "1688 C.E." zu schreiben. Welcher andere Kalender könnte es sein? – Der muslimische gewiss nicht.

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